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Das kolossale 1.000-Zoll-MicroLED-Display von Samsung hat verbesserte Farben und ein dünneres Design

Samsung veröffentlicht eine neue Version von The Wall, seinem massiven modularen MicroLED-Display. Mit einer Größe von über 1.000 Zoll richtet sich das neue Display der „IWA-Serie“ eher an Unternehmen und gewerbliche Anwendungen als an Privathaushalte, und die Werbebilder von Samsung zeigen, dass es als riesiges Display in einer Einzelhandelsumgebung verwendet wird. Das Display ist ab heute in „ausgewählten Märkten“ erhältlich, aber die Pressemitteilung von Samsung nennt keinen Preis öffentlich.

Zu den Verbesserungen des diesjährigen Displays gehören LEDs, die bis zu 40 Prozent kleiner sind als im Vorjahr, was laut Samsung zu einem höheren Kontrast und einer besseren Farbgleichmäßigkeit führen soll. Die Reinheit der Farben von The Wall wurde gegenüber dem Modell 2020 ebenfalls verbessert, und Samsung rühmt sich, dass es über einen neuen AI-Prozessor verfügt, der die Bildqualität und den Kontrast weiter verbessert und Rauschen entfernt. Docking-Verbindungen haben ein verbessertes, kabelloses Design und die Tiefe des Displays wurde halbiert.

Das Display hat eine 8K-Auflösung mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz, und da es aus modularen Panels besteht, kann es in einer Reihe verschiedener Konfigurationen angeordnet werden, einschließlich einer ultrabreiten Auflösung von 15.360 x 2.160 16K. Laut Samsung kann das neue Modell 2021 konkav, konvex oder in anderen Positionen installiert werden, z. B. aufgehängt, an einer Decke montiert oder in Form eines “L” installiert.

Die neue IWA-Serie von The Wall ist Samsungs neuestes Display, das seine MicroLED-Technologie verwendet, die eine Reihe von selbstemittierenden LEDs verwendet, um sein Bild zu erzeugen, anstatt wie bei den meisten herkömmlichen Fernsehern eine LCD-Schicht. Dies bedeutet, dass die Panels durch vollständiges Ausschalten der Pixel bessere Schwarzwerte erzeugen können, ähnlich dem Effekt, den Sie bei einem OLED-Fernseher sehen, jedoch ohne die traditionellen Einschränkungen von OLED wie das Risiko eines Einbrennens und eine geringere Spitzenhelligkeit als bei LCD-Panels. Samsung sagt, dass seine neueste Version von The Wall eine Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits hat, während die besten OLEDs von LG immer noch unter 1.000 Nits liegen.

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