Half-Life | 3D Shooter

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Vergessen sie alles, was sie über 3D Shooter wissen: Jetzt kommt Half-Life. Vergessen sie Levels oder Unterschlupfe. In Half-Life ist alles ganz anders. Sie spielen Gordon Freeman, der im Spiel vom Probenträger zu einem Superhelden mutiert.

Half-Life: Komplettlösung

Half-Life sorgte schon vom ersten Moment für Aufregung. Die Newcomer von Valve krallten sich Top-Designer von anderen Firmen und ließen sie Monate über am 3D Spiel arbeiten. Von Id ließ sich Valve die Quake-2 Engine lizensieren, doch sie setzten das System völlig um, was im Spiel auch sehr gut bemerkbar ist. Ausserdem ließen sich die Designer keine eigene Story einfallen, sondern Valve holte sich kurzerhand einen Science-Fiction Autoren, der die Story schrieb. Und mit Sierra bekamen sie auch noch einen im Weltmarkt etablierten Publisher.

Schon von der ersten Minute reißt einen Half Life in seinen Bann. Es beginnt, nicht wie bei anderen Ego-Shootern mit einem Intro, sondern sie fahren mit einer “U-Bahn” durch die Station und können sich schon mal anschauen, wo sie im Spiel entlanglaufen müssen. In ihrem Sektor angekommen, müssen sie sich erst mal durch die Gänge kämpfen, wobei sie von einigen Wissenschaftlern schon einmal freundlich begrüßt werden. An ihrem Arbeitsplatz angekommen müssen sie einmal mehr ein schwieriges Experiment durchführen. Doch es kommt ganz anders. Das Experiment geht schief und ein Dimensionstor öffnet sich und die Aliens dringen in die Station ein. Nun müssen sie versuchen, Gordon durch die Station ins Freie zu führen. Doch zu allem Übel dringt auch noch die US Army ein und will alles zerstören, was noch am Leben ist.

Das große Plus bei Half-Life ist die wunderschöne Grafik. Waren sie gerade noch in einem Lagerraum, sind sie kurze Zeit später in freier Natur und springen über Klippen wieder in einen Betonbunker. Doch die meiste Zeit spielt Half-Life im Innern der Station. Doch auch in der Station ist alles wunderschön animiert: Explosionen, das abfeuern der Waffe oder das nachladen der Waffe haben ihren eigenen Stil. Für eine Pumpgun braucht man z.B. länger zum Nachladen, weil jede Patrone einzeln eingesetzt werden muss, als für eine MG, wo einfach das Magazin gewechselt wird. Dies wird aber auch im Spiel sehr klar, da es wie schon gesagt sehr schön animiert wurde. Doch auch die Räume im Ganzen können sich sehen lassen. Lichteffekte fallen sehr gut in die Räume und auch Texturen wie z.B. Texte wurden sehr gut umgesetzt. Auch die Personen wurden sehr lebensecht dargestellt, da Valve eine eigens entwickelte Technik verwendete. Mundwinkel bewegen sich genauso, wie sie es sollen und auch normale “Fussbewegungen” wurden sehr gut umgesetzt.

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Doch bei Half-Life geht es nicht nur ums “rumballern”. Mehrere Rätselsituationen müssen gemeistert werden, um weiterzukommen. So müssen sie einem Tentakel Monster mächtig einheizen, indem sie erst die Energie einschalten, und dann die Feuermischung, damit das Monster auch richtig wegkokelt.

Im Verlauf des Spiels bekommen sie auch mehrere Arten von Waffen. Angefangen vom Brecheisen über eine normale Pistole hin zum Raketenwerfer bis zu Energiewaffen der Aliens. Wobei alle Waffen vom sehr schön animiert sind. Besonders das Nachladen ist ein Augenschmaus.

Alles in allem bietet Half-Life für jeden Fan der Actionspiele eine super Performance und super umgesetztes Flair. Ein muss für jeden Gamer

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