EscapePlan | Kurzes Preview mit Trailer
Die Playstation Vita bietet nicht nur ein paar gute Retail-Launchtitel, sondern verfügt auch ab dem 22.02.2012 (hoffentlich) über ein sehr gutes e-distributed Lineup. Hier kann man beispielsweise die Titel Super Stardust Delta und EscapePlan nennen, die rein auf dem elektronischen Wege vertrieben werden und dementsprechend preislich etwas unter dem liegen dürften, was die Retail-Titel kosten werden. Gebt Euch aber keinen Illusionen hin, die Titel werden meiner Meinung nach zwischen 10 und 20 Euro liegen, da sie vom Entwicklungsaufwand und von der Quallität weit über dem Niveau von PSN-Minis oder iPhone-Minigames liegen. Wir werfen mal einen kleinen Blick auf das, was uns mit dem Titel EscapePlan erwartet, der von Insidern als die beste Tech-Demo für die PSVita-Technologie betrachtet wird.
Grafisch erinnert EscapePlan an eine Mischung aus 30er Jahre Disney-Cartoon, der in ein Gewand eines Pixar-Animationsfilms gepresst wurde. Das klingt irgendwie negativ, ist aber wirklich total positiv gemeint – mischt man diesen Grafikstil mit dem schwarzen Humor der aus Titeln, wie Abe’s Oddysey oder Earthworm Jim stammen könnte, passt dieser Style wie Faust auf’s Auge. Die Story ist relativ einfach gestrickt und tritt nach ein paar Bildschirmen in den Hintergrund. Die Protagonistin Lil wird vom Spieler geweckt und versucht aus der tristen Umgebung zu entkommen – später trifft der Spieler auf den zeiten Hauptcharakter Laarg, der andere Fähigkeiten besitzt als Lil. Ziel des Spieles ist es in jedem Level den Raum zu verlassen, ohne zu sterben. Das klingt einfacher, als es ist, denn jede Menge Hindernisse liegen Lil und Laarg im Weg – sei es, dass sie über einen Backstein stolpert und sich den Hals brechen, von elektrischen Strahlen geröstet werden, einfach auf eine Rasierklinge fallen oder von einem Hammer erschlagen werden. Alles möchte Lil und Laarg ans Leder und der Spieler versucht mit Hilfe aller Eingabemethoden der Playstation Vita beide am Leben zu halten. Dabei ist darauf geachtet worden, dass die Art der Eingabe jeweils zu dem passt, was auf dem Bildschirm passiert und ist herrlich intuitiv und einfach zu erlernen: Man drückt auf den Touchscreen, um einen Gegenstand in den Hintergrund zu bewegen. Soll etwas in den Vordergrund rücken oder umkippen, tippt man auf die Rückseite der PSVita. Will man etwas Platzen lassen, kneift man den Gegenstand von vorne und hinten. Die Sixaxis-Steuerung kommt beim Fliegen zum Einsatz und so weiter und so fort.
Ich bin schon höllisch gespannt darauf, was dieser Titel tatsächlich zu bieten hat und freue mich auf ein paar schöne Stunden mit viel Humor seitens der Entwickler und Gelächter meinerseits. Auch wenn es nicht auf einem Modul daherkommt und man seinen kostbaren Speicherkarten-Platz dafür opfern muss, denke ich, dass EscapePlan in die Release-Must-Have-Liste gehören. Wer sich nicht entscheiden kann, darf sich auf die Demo freuen, die zumindest bereits im japanischen Store verfügbar ist (man kann also davon ausgehen, dass es auch eine für den deutschen Store geben wird).
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