PS3-Review: SingStar Take That | Take That is back
SingStar ist ein Phänomen – Keine Party ohne dass jemand fragt, ob man nicht ein wenig Karaoke machen möchte. Das alleine ist schon Grund genug für Sony, die Singbegierigen dieser Welt mit neuem Material zu versorgen. Nachdem nun die erfolgreichste Boy Band aller Zeiten das Comeback angekündigt hat, war es wirklich nur eine Frage der Zeit, bis Sony mit einem SingStar: Take That auf den mittlerweile doch umkämpften Markt der Karaoke-Spiele drängen würde. Auch wenn Microsoft mit Lips auf der XBox 360 und die Sing Along Titel auf der Wii versuchen, Sony Marktanteile abzuluchsen, bleibt SingStar Marktführer. Das mag mit unter auch an den ständigen Updates liegen, die SingStar mit der Zeit verpasst bekommen hat. Auch im Hintergrund von SingStar: Take That wird mit Version 4.20 ein weiteres Update eingeführt, dass dem Spieler noch mehr Interaktionsmöglichkeiten bietet und die Online-Community mit weiteren Features erfreuen wird. Zumindest solange man eine Playstation 3 sein Eigen nennt und nicht bereits mit der PS2 zum “alten Eisen” gehört. Ob sich die Anschaffung von SingStar: Take That lohnt und welche Features die neue Version 4.20 mit sich bringt, erfahrt Ihr wie immer in unserem Testbericht.
Die Geschichte von Take That ist wahrlich durchzogen von Ruhm und Niedergang, Wiedervereinigung und Zukunft. Als Take That 1992 das erste Album veröffentlichte eroberten Sie die Charts weltweit im Sturm. Als Robbie Williams 1995 die Band verließ war eigentlich schon klar, dass diese 1996 zerbrechen würde. Vorbei der Ruhm und die Seelsorgetelefone klingelten heiß – dennoch blieb Take That eine der größten Boy Bands aller Zeiten. 2005 dann die Nachricht, dass Take That wieder da ist – zwar ohne Robbie, aber immer hin. Zwar brachte das erste Album “Never forget” nur Erfolge in England ein, dennoch schafften Sie mit den folgenden Alben “Beautiful World” und “The Circus” auch weltweit wieder den Sprung in die Charts. In diesem Jahr geschah es dann, dass sich Take That wieder mit Robbie Williams die Bühne teilte. Zwar noch mit eigenen, getrennten Auftritten, aber die Ankündigung, dass bereits gemeinsame Musikstücke aufgenommen werden, brachten die Fans ausser Rand und Band. Ob die Stücke als Take That feat. Robbie Willams oder nur als Take That veröffentlicht werden bleibt abzuwarten. Dennoch Grund genug, ein SingStar: Take That heraus zu bringen. Zwar gab es bereits einige SingStar Compilations, in denen Take That Songs verarbeitet wurden, nichts geht aber über die Ehre, einen kompletten Band Titel zu erhalten. Neben Abba, Queen und den Toten Hosen, ist Take That nun die vierte Band, die das schaffte. Eins ist klar: Diese Compilation ist wirklich nur was für hardgesottene Fans, denn außer Take That ist nichts weiter auf der BluRay. Ganze 25 Songs der Band aus alter und neuerer Zeit wurden von SCE auf die Disc gepresst – sowohl für die PS3, als auch für die PS2 Version. Neben den alten Klassikern wie “Back For Good”, “Could It Be Magic” und “Relight My Fire”, finden sich auch genauso viele neue Titel auf dem Album, wie “Greatest Day”, “Shine” und “Reach Out” – ein sehr gemischter Titel also.
Update 4.20 bringt Gesangsclubs
Zudem kommt nun auch das Update 4.20 für SingStar auf der Playstation 3 hinzu, das alle Versionen um verschiedene Funktionen erweitert. Nach dem letzten Update, dass die Sprachsteuerung eingeführt hat, bringt dieses Update vor allem weitere Community-Features mit in den SingStar-Mix. Die SingStar Clubs sind die bedeutendste Neuerung mit diesem Update. Man kann jedem vorhandenem Club beitreten, Medien und Highscores tauschen oder Nachrichten versenden. Man kann seinen eigenen Club gründen, mit eigenem Logo, eigenem Motto oder Nationalität versehen und weitere Einstellungen vornehmen. Außerdem gibt es nun ein vollständiges Einladungssystem. Das Kontex-Sensitiv-Menü bietet die Möglichkeit durch drücken der Dreieck-Taste auf einem Song, die Charts einzusehen oder alte Medien zu löschen. Der Video Editor erlaubt es einem seine Musik Videos zu bearbeiten, mit Effekten zu versehen und hoch zuladen. Weiterhin wurden mit dem Update einige Probleme behoben; darunter das in der Such-Funktion.
Tracklist:
1. A Million Love Songs
2. Babe
3. Back For Good
4. Beautiful World
5. Could It Be Magic
6. Do What U Like
7. Everything Changes
8. Greatest Day
9. Hold Up A Light
10. I’d Wait For Life
11. It Only Takes A Minute
12. Love Ain’t Here Anymore
13. Never Forget
14. Once You’ve Tasted Love
15. Patience
16. Pray
17. Promises
18. Reach Out
19. Relight My Fire
20. Rule The World
21. Said It All
22. Shine
23. Sure
24. Up All Night
25. Why Can’t I Wake Up With You
Eigene Meinung:
Wer Take That mag und bei dem Bandnamen nicht nur an die alten Hits denkt, wird um die Anschaffung von Singstar: Take That wohl nicht herum kommen, denn hier wird die Bandgeschichte zum Nachsingen geboten. Wenn man noch kein SingStar besitzt, eignet sich SingStar: Take That nur bedingt als Einstiegstitel, denn der Partyfaktor ist auf Grund der Einseitigkeit der Zusammenstellung schnell verflogen. Im Falle der PS3-Version kann man zwar Titel aus dem SingStore nachladen, ist aber vermutlich mit einem weiteren Titel wie SingStar Vol. 1,2 oder 3 besserbedient, als mit SingStar: Take That alleine. Wer ein Fan der Band ist, bekommt allerdings das, was man erwartet: Take That Pur und zusätzlich den Zugang zum SingStore und den weiteren Features (zumindest für die PS3 Version). Mein Tipp: Nur für Fans und als Einstieg nur zusammen mit mind. einem anderen Titel
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